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AVG-Stadtbahnen müssen sich zunehmender Kritik stellen

Permanente Zugausfälle und zahlreiche Verspätungen sind derzeit auf der Tagesordnung der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG)

Große Sorgen über die zunehmenden Zugausfälle und Verspätungen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) macht sich derzeit nicht nur der Verkehrsclub Deutschland (VCD). In einem Pressebericht des VCD vom 17. Juli 2015 beschreibt dieser, die Stadtbahnen waren vor zehn Jahren noch ein großes Vorbild für einen attraktiven Ausbau des Nahverkehrs, doch derzeit ärgern sich immer mehr Fahrgäste über die Mängel im System. Etliche Zugausfälle und Verspätungen sind die Tagesordnung der AVG.

Wichtige überregionale Verbindungen wie zum Beispiel Karlsruhe – Heilbronn fallen mangels Personal immer häufiger aus, aber auch Anschlussverbindungen von Sinsheim nach Heilbronn sind zunehmend von den akuten Problemen betroffen. Der VCD fordert hier schnell Lösungen. Einen Großteil der AVG genutzten Strecken sind DB-Strecken. Eine Kooperation zwischen der DB AG und AVG besteht schon. Warum werden hier keine Lokführer der DB AG eingesetzt?

Der VCD fordert weiterhin, dass die Fahrgäste und die Deutsche Bahn frühzeitiger über Ausfälle und Verspätungen informiert werden müssen. Derzeit findet zwischen dem System der AVG und der Deutschen Bahn AG kein Austausch statt. Verspätungen und Ausfälle werden daher auch nicht an den Zugzielanzeigen der Bahnhöfe oder auf diversen Applikationen wie der „DB-Navigator“ bekannt gegeben. Fahrgäste und DB-Personal können so nicht frühzeitig reagieren und alternative Reiseziele wählen.

Das Konzept „Stadtbahn“ ist in seiner ursprünglichen Sache sicherlich ein Erfolgsmodell. Durch die immer länger fahrenden Züge, häufen sich aber die Verspätungen. „Je länger die Züge fahren, desto unpünktlicher werden sie“, schreibt Lieb im Pressebericht des VCD. Dazu kommen Kosteneinsparungen der AVG, die die Züge zusätzlich einbremsen. Für die Strecke Sinsheim – Heilbronn (Linie S42) wurde bisher noch kein EBULA (Elektronischer Buchfahrplan) gekauft. Die Reisegeschwindigkeit der Stadtbahnen wurde daher auf 90 Km/h beschränkt. Zahlreiche zusätzliche Haltestellen verzögern zusätzlich die Fahrzeit zwischen Sinsheim und Heilbronn. Für die Strecke von 33 Kilometern benötigt die Stadtbahn heute planmäßig 65 Minuten. Diese lange Fahrzeit macht die Schiene nicht attraktiver, vor allem wenn das das derzeit einzige direkte Nahverkehrsangebot ist.

Für den Fahrgast noch unverständlicher ist, dass die Fahrzeit mit der S5 über Eppingen und dort weiter nach Heilbronn trotz Umstieg und Wartezeit deutlich kürzer ist.

(Quelle: Pressemitteilung des VCD vom 17.07.2015)

PM 15-24_VCD kritisiert Unzuverlässigkeit bei AVG-Zügen

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